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TAKTWERKLineartechnik

Womit wir rechnen.

Die Formeln unten stehen in jedem Lehrbuch. Wir schreiben sie hier auf, damit Sie unseren Vorschlag nachrechnen können, statt ihm glauben zu müssen.

Zeit je Fahrt

Probe1,26 s
1004.400 mm
1.200 mm
Zeit je Fahrt0,62 s

Beispiel LX-120, Kennwerte aus dem Katalog. Der Knick liegt dort, wo aus dem Dreieck ein Trapez wird.

Ein Trapezprofil beschleunigt, fährt konstant und bremst wieder ab. Ist der Weg kürzer als die beiden Rampen zusammen, wird die Höchstgeschwindigkeit nie erreicht und aus dem Trapez wird ein Dreieck.

s ≥ v² / a → t = s / v + v / a s < v² / a → t = 2 · √(s / a)

t
Zeit je Fahrt in s
s
Weg in m
v
Höchstgeschwindigkeit in m/s
a
Beschleunigung in m/s²

Dazu kommt die Einschwingzeit der Baureihe, bis die Position wirklich steht.

Durchbiegung

Probe4,674 mm
1004.400 mm
1.200 mm
Durchbiegung in der Mitte0,132 mm

Beispiel LX-120 mit 25 kg in der Mitte. Die Stützweite ist der Hub plus 200 mm für die beiden Kopfstücke. Doppelte Länge heißt achtfache Durchbiegung.

Eine Portalachse ist ein Träger auf zwei Stützen. Die Last in der Mitte biegt ihn durch, und zwar mit der dritten Potenz der Länge. Wer eine Achse verlängert, verdoppelt nicht die Durchbiegung, sondern vervielfacht sie.

f = F · L³ / (48 · E · I)

f
Durchbiegung in der Mitte, in mm
F
Last in Newton
L
Stützweite in mm
E
Elastizitätsmodul, 70.000 N/mm² für unser Aluminium
I
Flächenträgheitsmoment des Profils

Laufleistung der Führung

Probe70,5 Tsd. km
2.000senkrecht logarithmisch geteilt9.000 N
3.000 N
Rechnerische Laufleistung20,9 Tsd. km

Beispiel LX-120, dynamische Tragzahl 17,8 kN. Halbe Last heißt achtfache Laufleistung.

Die nominelle Lebensdauer eines Kugelumlaufs steigt mit der dritten Potenz der Reserve. Eine Führung, die nur halb belastet ist, hält nicht doppelt, sondern achtmal so lang.

L = (C / P)³ · 100 km

L
Nominelle Laufleistung in km
C
Dynamische Tragzahl der Führung
P
Tatsächliche Belastung je Wagen

Betriebsfaktoren für Stöße, Temperatur und Verschmutzung kommen in der Auslegung dazu.

Senkrechte Achsen

Bei einer Hubachse hängt das Eigengewicht des Schlittens dauerhaft am Antrieb. Der pneumatische Ausgleich nimmt es auf, aber er muss auf die tatsächliche Last eingestellt sein. Ändert sich das Werkzeug, ändert sich der Druck.

Deshalb steht auf dem Typenschild jeder LH der eingestellte Ausgleichsdruck und die Last, für die er gilt.

Abnahme

Gemessen, nicht geschätzt.

Jede Achse fährt vor der Auslieferung unter dem Laserinterferometer. Aufgenommen werden Positionsabweichung, Umkehrspanne und Wiederholgenauigkeit über den gesamten Hub. Das Protokoll trägt die Seriennummer und liegt der Achse bei.

Messraum mit Koordinatenmessgerät auf Granittisch, darauf ein AluminiumprofilMessraum, 20 °C ± 0,5 K

Unterlagen

Maßblätter, Modelle und Prüfvorschriften. In der Demo sind die Verweise nicht hinterlegt.

  • Maßblätter aller BaugrößenPDF, 4,2 MB
  • 3D-Modelle STEPZIP, 61 MB
  • Montage- und WartungsanleitungPDF, 1,8 MB
  • Prüfvorschrift LaserinterferometerPDF, 640 kB
  • KonformitätserklärungPDF, 210 kB

Legen Sie Ihre Achse aus.

Hub, Last, Einbaulage und Umgebung eingeben. Sie bekommen die passende Baugröße, die erreichbare Taktzeit, die rechnerische Laufleistung und einen Preisrahmen.

Zur Auslegung